
Castello di Montegalda

Ponte Furo a Vicenza

Colli Berici

Colli Euganei
MONTEGALDA
Ein Schatz inmitten der Hügel, mit einer Burg zur Verteidigung
Montegalda wurde in der fernen Vergangenheit Mons Gaudii genannt, Berg des Genusses und der Fröhlichkeit und dies erklärt, warum verschiedene bekannte Persönlichkeiten wie z.B. Antonio Fogazzaro beschlossen, sich hier niederzulassen.
Montegalda ist ein kleines Dorf inmitten von Villen und Wäldern, ein Kleinod voller architektonischer und natürlicher Sehenswürdigkeiten und liegt am Fuße einer von den Euganeischen und den Berischen Hügeln abgegrenzten Hügelgruppe zwischen der Provinz von Vicenza und Padua.
Zwischen Mysterium und Tradition gibt es in Montegalda sieben Hügel und sieben Kirchen, aber das echte Wahrzeichen der Stadt ist und bleibt Villa Grimani-Marcello-Sorlini, die mittelalterliche Burg von Montegalda, die im Mittelpunkt dramatischer Schlachten stand und seit 1176 in den historischen Aufzeichnungen erwähnt wird.
Montegalda steht aber auch für kulinarischen Genuss. In der Landwirtschaft hat sich das Dorf auf den Anbau von Weinreben für die Herstellung klassischer Weinsorten spezialisiert.
VICENZA
Ein Mosaik aus Geschichte und Natur, aus Kunst und Gastronomie
Vicenza ist ein schönes, mittelalterliches Städtchen, eine Provinzhauptstadt Venetiens, die an den nördlichen Abhängen der Berischen Hügel am Ufer des Flusses Bacchiglione angesiedelt ist.
Vicenza gehört zum Welterbe der Menschheit und wird auch die „Stadt des Palladio“ genannt, da
der berühmte Architekt ihr zahlreiche architektonische Schätze hinterließ. Villen, Palazzi, Plätze: es gibt hier zahllose architektonische Juwelen, echte Museen unter freiem Himmel, die Vicenza kulturell bereichern.
Das Herz der Stadt ist die Piazza dei Signori, wo auch die palladianische Basilika steht. Ganz in der Nähe befindet sich das von der Olympischen Akademie in Auftrag gegebene Olympische Theater.
Gleich außerhalb des Stadtzentrums befinden sich die Villa Rotonda, eines der Meisterwerke Palladios in seiner Blütezeit und Villa Valmarana ai Nani, wo man die Freskomalereien Tiepolos bewundern kann.
In den regen Straßen der Stadt atmet man Geschichte, Leben und Kultur; aber Vicenza steht nicht nur für Palladios Werke, sondern auch für die Natur mit ihren zauberhaften Reliefs und für önogastronomische Tradition mit typischen lokalen Gerichten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
DIE BERISCHEN HÜGEL
Eine Reise in die Welt der Aromen, von Trattoria zu Trattoria
Die sanft und schwungvoll verlaufenden Berischen Hügel ragen aus den Nebelfeldern der Poebene bei Padua hervor; ein kleines Gemälde, im Norden eingerahmt von den Bergen, die, während den Weltkriegen, Schauplatz blutiger Schlachten waren.
Es handelt sich um eine Gruppe von Hügeln auf denen Vicenza gebaut wurde und die ursprünglich im Laufe von mindestens hundert Millionen Jahren aus dem ehemals hier vorhandenen Meer entstanden.
Ein wichtiger Berg ist der Monte Berico, der in einem weitläufigen und heterogenen Gebiet steht und dessen Merkmal die Besonderheiten und die Valorisierung jedes einzelnen Areals sind.
Auch heute noch kann man von Hügel zu Hügel fahren und die zahllosen Trattorie genannten Gaststätten, echte charakteristische gastronomische Paradiese, und die landwirtschaftlichen Tourismusbetriebe besuchen, die häufig in alten Bauernhöfen eingerichtet wurden und wo man traditionelle Gerichte mit aromatischem und gehaltvollem Geschmack kosten kann.
EUGANEISCHE HÜGEL
Zwischen Eichen, Kastanienbäumen und anderen illustren Gästen
Die Euganeischen Hügel sind eine Hügelgruppe vulkanischen Ursprungs, die, fast wie ein Archipel, nur wenige Kilometer südwestlich von Padua emporragen.
Die Euganeischen Hügel sind der erste 1989 zum Schutze des Territoriums und zur Valorisierung der Landschaft eingerichtete Regionalpark Venetiens.
Es handelt sich um sanft ansteigende, meist nicht mehr als 500 m hohe Hügel, die sich über ein weitläufiges Gebiet von fast 200 km2 erstrecken.
„Ich wünschte ich könnte Dir das zweite Helikon zeigen, das ich für Dich und für die Musen in den Euganeischen Hügeln eingerichtet habe! Ich glaube Du würdest nie wieder von dort weg wollen“.
Mit diesen Worten schwärmt Francesco Petrarca von den Euganeischen Hügel, in die der aretinische Dichter seinerzeit flüchtete, genauer gesagt nach Arquà.
Außer Arquà Petrarca gibt es noch verschiedene andere, mittelalterliche Ortschaften: das nach der gleichnamigen Familie benannte Este, Battaglia Terme mit dem imposanten Wohngebäude der Familie Obizzi, Monselice mit dem suggestiven Spaziergang der „sieben Kirchen“ und zum Abschluss der Ende des 15. Jahrhunderts errichtete majestätische Dom von Montagnana.